Hans Barsch

24. November 1913, Berlin – 30. November 1943
Der Bau­klempner Hans Barsch wird am 26. November 1943 in Berlin festge­nommen, nach­dem er in eine Wohnung einge­drungen ist, die nach einem Luft­angriff geräumt wurde. Bei ihm werden Wäsche­stücke und ein Leder­gürtel des Wohnungs­besitzers sowie gestohlene Schmuck­stücke und Lebens­mittel­karten gefunden.
Hans Barsch gibt bei der Fest­nahme den Namen Erich Schultze an und wird bereits drei Tage später, am 29. November 1943, unter falscher Identität vom Sonder­gericht IV bei dem Land­gericht Berlin wegen „Plünderns” auf der Grund­lage der „Verord­nung gegen Volks­schäd­linge” zum Tode verurteilt. Erst kurz vor seiner Hin­richtung nennt er seinen richtigen Namen und erklärt, aus der Haft entwichen zu sein.
Hans Barsch wird am 30. Novem­ber 1943 im Strafge­fängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Anklageschrift gegen Hans Barsch vom 28. November 1943

Bundesarchiv R 3001/143144

Mitteilung über die Hinrichtung von Hans Barsch vom 1. Dezember 1943

Bundesarchiv R 3001/143144

Mitteilung über am 30. November 1943 vollstreckte Todesurteile und die Identitätsklärung von Hans Barsch

Bundesarchiv R 3001/143144

Sterbeurkunde von Hans Barsch vom 1. Dezember 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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