Željko Bartolović

5. Mai 1923, Agram (Zagreb) – 25. November 1943
Der aus der Nähe von Zagreb stammende Friseur Željko Bartolović kommt im Mai 1942 als „Zivil­arbeiter” nach Berlin und arbeitet als Fräser und Stanzer.
Željko Bartolović und Zoran Savić werden am 4. Novem­ber 1943 vom Sonder­gericht V beim Land­gericht Berlin nach der „Volks­schädlings­verordnung” wegen „schwerem Dieb­stahl und wegen Hehlerei” zum Tode verurteilt. Sie sollen „unter Ausnutzung der Ver­dunkelung in mehreren Fällen und im größeren Umfang Lebens­mittel und Le­bens­mittel­karten­abschnitte durch Einbruch gestohlen” haben.
Am 25. November 1943 wird Željko Bartolović im Straf­gefängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Željko Bartolović

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 1286

Anklage des Sondergerichts bei dem Landgericht Berlin gegen Željko Bartolović, Zoran Savić, Vladimir Bozickovic und Josef Rajichardt vom 27. Mai 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 1286/2

Urteil des Sondergerichts V beim Landgericht Berlin gegen Željko Bartolović vom 4. November 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 1286

Sterbeurkunde von Željko Bartolović vom 26. November 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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