Oda Schottmüller
Ihre Beziehung zu dem kommunistischen Bildshy;hauer Kurt Schumacher bringt sie Ende der 1930er Jahre in Kontakt mit dem Widerstandskreis um Harro Schulze-Boysen, in dem unter anderem freimütig künstlerische und politische Fragen diskutiert und Aktionen gegen die Nazi-Diktatur vorbereitet werden.
Am 16. September 1942 wird Oda Schottmüller in ihrem Atelier in Berlin festgenommen. Die Gestapo ordnet sie dem Fahndungskomplex „Rote Kapelle“ zu und wirft ihr vor, ihr Atelier für Funkversuche zur Verfügung gestellt zu haben. Obwohl dieser Vorwurf nicht bewiesen werden kann, verurteilt das Reichskriegsgericht sie zum Tode.
Oda Schottmüller wird am 5. August 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Bestätigung der Todesurteile gegen Oda Schotmüller und andere, 2. August 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Karton A, StPL (RKA)
Anordnung der Vollstreckung des Todesurteils gegen Oda Schottmüller und andere, 4. August 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Karton A, StPL (RKA)
Sterbeurkunde von Oda Schottmüller vom 6. August 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung









