Henryk Szczypkowski

3. November 1918, Poznań (Posen) – 13. Oktober 1942
Henryk Szczyp­kowski erlernt nach dem Besuch der Volks­schule das Maler­hand­werk und ist an­schlie­ßend in diesem Beruf tätig.
Anfang 1940 wird er Mitglied einer geheimen polnischen Militär­organi­sation, die gegen die deutsche Besatzung kämpft und einen bewaff­neten Aufstand plant. Die Orga­nisation, die von ehe­maligen polni­schen Berufs­offi­zieren gebildet wird, nennt sich Wojskowo Organi­zacja Ziem Zachod­nich (WOZZ – Militär­organi­sa­tion der Westge­biete). Henryk Szczypkowski wird damit beauf­tragt, neue Mitglie­der für die Organi­sation zu werben und militärisch rele­vante Informa­tionen zu sammeln.
Am 4. September 1942 wird er zusammen mit Jan Maćkowiak, einem weiteren Mit­glied der WOZZ, vom Oberlandes­gericht Posen wegen „Vorbe­reitung zum Hoch­verrat” zum Tode verurteilt.
Henryk Szczypkowski wird am 13. Oktober 1942 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Henryk Szczypkowski

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Anklage des Oberlandesgerichts Posen gegen Jan Maćkowiak und Henryk Szczypkowski vom 5. Juni 1942

Bundesarchiv R 3017/15384

Todesurteil des Oberlandesgerichts Posen gegen Jan Maćkowiak und Henryk Szczypkowski vom 4. September 1942

Bundesarchiv R 3017/15384

Sterbeurkunde von Henryk Szczypkowski vom 14. Oktober 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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