Willem Vogler

3. September 1908, Amsterdam – 28. Juli 1943
Willem Vogler

Willem Vogler

Privatbesitz

Willem Vogler wird im Zusammen­hang mit der Roten Kapelle festge­nommen. Obwohl es sich um eine lose Ver­bindung von Menschen unterschied­lichster politischer Herkunft und Überzeugung handelt, werden sie von der Abwehr und später vom General­richter Manfred Roeder als Anklage­vertreter fälsch­licher­weise als einheitlich von der Sowjet­union gesteuerte kommu­nistische Spionage­organisation bezeichnet und mit dem zu Fahndungs­zwecken erfundenen Namen „Rote Kapelle” belegt.
Willem Vogler wird vom Feld­gericht z. b. V. (zur beson­deren Verwen­dung) der Luftwaffe zum Tode verur­teilt. Gemeinsam mit Maurice Peper, Johann Podsiadlo, Eduard Vander­zypen und Käte Völkner wird er am Vor­mittag des 28. Juli 1943 vom Wehr­machts­gefängnis Lehrter Straße nach Plötzen­see überstellt.
Sie alle werden noch am selben Tag im Straf­gefängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte vom Willem Vogler

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Sterbeurkunde von Willem Vogler vom 29. Juli 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück