Martin Winkler
1936 wird er über einen Bekannten für den tschechischen Nachrichtendienst angeworben, dem er Informationen über Befestigungen aus dem deutschen Grenzgebiet liefert. Im Juli 1936 wird er in den Grenzschutz einberufen. Er wird festgenommen und vor dem Oberreichsanwalt angeklagt, die „Interessen der deutschen Landesverteidigung durch seinen Verrat ganz erheblich gefährdet” zu haben.
Martin Winkler, der verheiratet ist und ein kleines Kind hat, wird am 18. Mai 1942 vom 4. Senat des „Volksgerichtshofs” zum Tode verurteilt und am 15. August 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Martin Winkler
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Martin Winkler vom 15. August 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



