Wilhelm Winter

20. August 1924, Torgau – 18. Dezember 1942
Dem in Osnabrück ansässigen Arbeiter Wilhelm Winter wird vorge­worfen, nach einem alliierten Luftan­griff Dinge aus einer wegen Bomben­schäden geräumten Wohnung an sich genommen zu haben.
Er wird am 30. Novem­ber 1942 von dem Sonder­gericht bei dem Land­gericht Osna­brück wegen „Plünderns” auf Grund­lage der kurz nach Kriegs­beginn erlassenen „Verord­nung gegen Volks­schädlinge” zum Tode verur­teilt, am 14. Dezem­ber aus dem Gefängnis Wolfen­büttel ins Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see über­führt und dort vier Tage später im Alter von 18 Jahren ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Wilhelm Winter

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Wilhelm Winter vom 21. Dezember 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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