Walter Wobbrock
Im Sommer 1932 wird er von einem polnischen Nachrichtenoffizier für die Mitarbeit gewonnen und unternimmt in dessen Auftrag mehrere Reisen ins deutsch-polnische Grenzgebiet mit dem Auftrag, Informationen über die deutsche Aufrüstung zu erhalten, bis er Mitte Februar 1935 festgenommen wird. Im Oktober klagt ihn der Oberreichsanwalt des „Verrats von Staatsgeheimnissen” an.
Am 6. Februar 1936 verurteilt der „Volksgerichtshof” ihn wegen „Landesverrats” zum Tode. Sein Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens und sein Gnadengesuch werden abgelehnt und Walter Wobbrock am 27. November 1936 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Walther Wolbrock
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift gegen Walter Wobbrock vom 8. Oktober 1935
Bundesarchiv R 3017/36712
Sterbeurkunde von Walter Wobbrock vom 27. November 1936
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung












































