Gustav Wohlgemuth

30. November 1899, Malmerz/Sonneberg – 10. September 1943
Der aus Thüringen stammende Sattler Gustav Wohlge­muth ist wegen Dieb­stahls vorbe­straft und begeht 1942 in Berlin in einem Waren­haus erneut einen Dieb­stahl.
Gustav Wohlge­muth wird am 25. Mai 1943 vom Sonder­gericht bei dem Land­gericht Berlin wegen „Dieb­stahls im Rück­fall” auf Grund­lage der kurz nach Kriegs­beginn erlassenen „Verord­nung gegen Volks­schäd­linge” zum Tode verur­teilt und am 10. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermor­det.

Dokumente

Gefangenenkarte von Gustav Wohlgemuth

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Sterbeurkunde von Gustav Wohlgemuth vom 16. September 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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