Anton Woytitzki

28. Februar 1907, Alt-Petersdorf – 1. Februar 1943
Anton Woytitzki wird am 28. Februar 1907 in Alt-Petersdorf im Kreis Neiden­burg in Ostpreußen geboren und besucht die einklassige Volks­schule. Danach ist er als Kutscher, landwirt­schaftlicher Arbeiter und Wirt­schafter bei verschie­denen Betrieben tätig.
Woytitzki ist zwischen 1934 und 1936 Angehöriger der SA, wird im Sommer 1935 für zwei Monate bei einer Ersatz­einheit des Infanterie­regiments 2 militärisch aus­gebildet und nimmt Ende 1936 an einer Übung des Grenz­schutz­regiments in Lyck teil.
Zwischen Juni 1936 und Mitte August 1937 arbeitet er für den polnischen Geheim­dienst und beschafft Informatio­nen über Organisation, Stärke und Ausbildung bestimm­ter ostpreußischer Grenz­schutz-, Wehrmachts- und Luftwaffen­einheiten sowie über Truppen­übungsplätze, Funk­stationen und deutsche Grenz­befes­tigungen im Raum Schodnak, Ortelsburg und Allen­stein.
Anton Woytitzki wird deswegen am 17. April 1939 vor­läufig festge­nommen und vom 4. Senat des „Volksge­richtshofs” am 30. Oktober 1942 wegen „Landes­verrats” zum Tode verurteilt. Er wird am 1. Februar 1943 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Anton Woytitzki

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Anton Woytitzki vom 21. Mai 1942

Bundesarchiv R 3017/19300

Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Anton Woytitzki vom 30. Oktober 1942

Bundesarchiv R 3017/19300

Sterbeurkunde von Anton Woytitzki vom 2. Februar 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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