Bruno Zeisel

8. Mai 1902, Brünn (Brno) – 30. September 1943
Dem wegen Eigentums­delikten vorbe­straften und bei der Reichs­bahn ange­stellten Arbeiter Bruno Zeisel wird vorge­worfen, dem Unter­nehmen als Beifahrer „Überfüh­rungsgut” gestoh­len zu haben.
Das Sonder­gericht IV bei dem Land­gericht Berlin verurteilt Bruno Zeisel am 23. Septem­ber 1943 auf Basis der kurz nach Kriegs­beginn er­lassenen „Volks­schädlings­verordnung” wegen „Rück­falldieb­stahls” zum Tode.
Bruno Zeisel wird am 30. Septem­ber 1943 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermor­det.

Dokumente

Gefangenenkarte von Bruno Zeisel

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Bruno Zeisel vom 2. Oktober 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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