Salem Ammamouche

10. Juni 1908, El-Alamein – 18. April 1945
Der im ägyp­tischen El-Alamein geborene Salem Amma­mouche ist fran­zösischer Staats­ange­höriger und kommt als „Zivil­arbeiter” nach Berlin. Zwischen Mai 1944 und März 1945 betei­ligt er sich am Verkauf von gefälsch­ten Brot­marken.
Das Sonder­gericht IV bei dem Land­gericht Berlin verur­teilt am 18. April 1945 insgesamt neun der 14 Ange­klagten wegen „Kriegs­wirt­schafts­ver­brechens” zum Tode, darunter auch Amma­mouche.
Salem Amma­mouche wird noch am Tag der Urteils­ver­kün­dung im Strafge­fängnis Plötzen­see ermordet. Er gehört zu den letzten in Plötzen­see Hinge­richteten. Am 25. April 1945 wird das Gefäng­nis von der Roten Armee befreit.

Dokumente

Gefangenenkarte von Salem Ammamouche

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Sterbeurkunde von Salem Ammamouche vom 21. Mai 1968

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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