Franz Bauer
Aus dieser Notlage heraus lässt sich Franz Bauer Mitte 1937 vom tschechischen Nachrichtendienst anwerben. Er erledigt für Stabskapitän Částka als „Korrespondent” schriftliche Arbeiten sowie die Prüfung von geeigneten Personen, die über Zeitungsinserate herangezogen werden. Am 2. Juli 1938 wird er in Riesa festgenommen.
Der „Volksgerichtshof” verurteilt Franz Bauer am 9. Juli 1940 wegen „Landesverrats” zum Tode. Seine Gnadengesuche werden abgelehnt und der Vater zweier Töchter am 28. September 1940 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Franz Bauer
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Franz Bauer vom 9. Juli 1940
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-3-3
Gnadengesuch von Franz Bauer vom 13. Juli 1940
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-3-3
Ablehnung Gnadenerweis für Franz Bauer durch den Präsidenten des 4. Senats des „Volksgerichtshofs” vom 25. Juli 1940
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-3-3
Sterbeurkunde von Franz Bauer vom 28. September 1940
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





