Helmuth Benthin

24. Januar 1919, Wittenberge – 19. April 1940
Dem aus Witten­berge in Bran­denburg stammenden Land­arbeiter Hel­muth Benthin wird nach dem Über­fall der Wehr­macht auf Polen zur Last gelegt, als Soldat aus seiner Einheit desertiert zu sein. Das Gericht der 153. Divi­sion Pots­dam im Wehr­kreis III verur­teilt ihn wegen „Fahnenfluchts” zum Tode, das genaue Urteils­datum ist nicht bekannt.
Hel­muth Benthin wird am 19. April 1940 vom Wehr­machts­unter­suchungs­gefängnis Ber­lin-Tegel in das Straf­gefängnis Plötzen­see über­führt und dort noch am gleichen Tag ermor­det.

Dokumente

Gefangenenkarte von Helmuth Benthin

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Helmuth Benthin vom 19. April 1940

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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