Heinz Birnbaum

22. September 1920, Berlin – 4. März 1943
Heinz Birnbaum

Heinz Birnbaum

Privatbesitz

Nach dem Besuch des Gymnasiums arbeitet Heinz Birnbaum von 1934 bis 1937 als Dreher bei der Firma Butzke-Bernhard Joseph AG in Berlin-Kreuzberg. Birnbaum, der von 1930 bis 1935 Mitglied der zionistischen Jugendbewegung ist, findet über Herbert Baum Kontakt zum Kommunistischen Jugend­verband Deutschlands (KJVD).
Er baut an seinem Arbeitsplatz eine illegale Zelle des KJVD auf und nimmt an den Schulungen und Aktionen der Widerstandsgruppe um Herbert Baum teil.
Seit dem 14. Januar 1941 ist Heinz Birnbaum in der „Judenabteilung” der Mechanikerwerkstätten W. Schubert in Reinickendorf zur Zwangsarbeit verpflichtet.
Nach einem Brandanschlag auf die nationalsozialistische Propagandaausstelluung „Das Sowjetparadies” wird die Gruppe um Herbert Baum enttarnt.
Heinz Birnbaum wird am 1. Juni 1942 festgenommen und am 10. Dezember 1942 vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt. Am 4. März 1943 wird er in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Heinz Birnbaum

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Heinz Birnbaum und andere Mitglieder der Gruppe um Herbert Baum, 21. Oktober 1942

Bundesarchiv R 3017/33975

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Heinz Rotholz und andere, 10. Dezember 1942

Bundesarchiv R 3017/33975

Bekanntmachung der Hinrichtung von Angehörigen der Gruppe Baum, 4. März 1943

Bundesarchiv R 3018/1642 Bd.1/2

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