André Boufflet

28. April 1921, Paris – 29. September 1944
Der Franzose André Boufflet kommt im Juni 1943 als „Zivilarbeiter” nach Deutschland und arbeitet bei einer Firma in Sonneberg in Thüringen. Nach einiger Zeit bleibt er der Arbeit fern und kommt nach Berlin.
Das Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin ver­urteilt André Boufflet wegen zahlreicher Geschäfts­einbrüche auf der Grundlage der „Volksschädlings­verordnung” am 24. August 1944 zum Tode. Neun weitere der insgesamt 31 Angeklagten werden ebenfalls zum Tode verurteilt, die anderen Angeklagten erhalten zum Teil hohe Zuchthausstrafen.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird der 23-jährige André Boufflet am 29. September 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von André Boufflet

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anordnung der Vollstreckung des Todesurteils, 22. September 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr.  3072/25

Sterbeurkunde von André Boufflet vom 30. September 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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