Stanisław Bratosiak

8. Februar 1915, Schwerin – 21. Juli 1943
Stanisław Bratosiak wird am 8. Februar 1915 in Schwerin geboren.
Dem Tischler aus Mielau (Mława) wird vorge­worfen, zusammen mit Kasimir Jendrzejkowski und Bolesław Kukulski Zusammen­künfte abgehalten und dabei über Informationen von feindlichen Rund­fun­ksendern und illegalen Schriften polnischer Wider­stands­bewegungen diskutiert zu haben. Bei einem dieser Treffen haben sich Bratosiak, Jendrzej­kowski und Kukulski zur Arbeit für einen „sowjet­russischen Nach­richten­agenten” ver­pflichtet und diesem im Anschluss Informa­tionen ge­liefert.
Stanisław Bratosiak wird am 17. Juni 1941 festge­nommen und vom „Volks­gerichtshof” zum Tode ver­urteilt, weil er „während des Krieges einem sowjetischen Nach­richten­agenten vermeintliche deutsche Staats­geheimnisse preisgegeben und sich außerdem hoch­verräterisch be­tätigt” hat.
Er verstirbt am 21. Juli 1943 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee.

Dokumente

Gefangenenkarte von Stanisław Bratosiak

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Kasimir Jendrzejkowski, Bolesław Kukulski und Stanisław Bratosiak vom 23. März 1943

Bundesarchiv R 3017/11151

Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Kasimir Jendrzejkowski, Bolesław Kukulski und Stanisław Bratosiak vom 26. Mai 1943

Bundesarchiv R 3017/11151

Sterbeurkunde von Stanisław Bratosiak vom 22. Juli 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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