Carolus le Bruyn

21. Mai 1918, Wommelgem – 23. Juli 1943
Carolus le Bruyn kommt um 1940 als belgischer „Zivil­arbeiter“ nach Deutschland und ist als Bauarbeiter tätig.
Im Jahr 1942 ist er an mehreren Einbruch­diebstählen in Berlin und Umgebung beteiligt. Am 12. Mai 1943 verurteilt ihn das Sonder­gericht VII bei dem Land­gericht Berlin zusammen mit zehn anderen Zwangs­arbeitern auf der Grund­lage der „Volks­schädlings­verord­nung“ zum Tode.
Der 25-jährige Carolus le Bruyn wird am 23. Juli 1943 im Strafge­fängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Carolus le Bruyn

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Übersetzung eines Briefs von Carolus le Bruyn an seine Eltern aus dem Strafgefängnis Plötzensee, 25. Mai 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2752

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Carolus le Bruyn, 23. Juli 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2753/5

Sterbeurkunde von Carolus le Bruyn vom 24. Juli 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück