Albert Calle

17. Oktober 1893, Saint-Gratien (Val-d’Oise) – 13. März 1945
Der Maurer Albert Calle kommt nach Beginn des Krieges als franzö­sischer „Zivil­arbeiter” nach Deutsch­land. Er leistet Zwang­sarbeit bei einer Firma in Berlin-Köpenick in der Grünauer Straße und lebt in einem „Zivil­arbeiter­lager”. Der Einsatz franzö­sischer Zwangs­arbeiter ist belegt für die AGIL Schweiß­verfahren Dr. Vaas KG (Grünauer Straße 18) sowie für die Industrie­wäscherei Paul Jonentz (Grünauer Straße 133-135). Wegen eines unbe­kannten Delikts kommt er in Unter­suchungs­haft in ein Berliner Gefängnis, die näheren Umstände sind nicht bekannt.
Albert Calle stirbt am 13. März 1945 während des Trans­ports in das Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see.

Dokumente

Sterbeurkunde von Albert Calle vom 21. März 1945

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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