Paul Casper

6. Mai 1884, Königsberg (Kaliningrad) – 19. Januar 1945
Der Kaufmann Paul Casper wird am 23. November 1943 vom Sonder­gericht bei dem Land­gericht Königs­berg wegen eines unbe­kannten Delikts zu einer zwei­jährigen Haftstrafe verurteilt.
Mitte August 1944 wird der 60-jährige von Königs­berg – wahr­scheinlich im Rahmen einer Räumung des dortigen Gefäng­nisses mit zivilen Gefangenen angesichts der näher­rückenden Rote Armee – in das Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see über­führt. Auf seiner Gefangenen­karte ist der 18. August 1944 als Datum der Einlieferung ange­geben und er muss noch genau ein Jahr Haft verbüßen.
Paul Casper stirbt am 19. Januar 1945 während der Haft im Strafge­fängnis Plötzensee.

Dokumente

Gefangenenkarte von Paul Casper

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Paul Casper vom 22. Januar 1945

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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