Maurice Desablens
2. Oktober 1924, Maurage
– 9. Juni 1944
Der 18-jährige Maurice Desablens kommt 1943 als belgischer „Zivilarbeiter“ nach Deutschland.
In Wildau bei Königs Wusterhausen arbeitet er bei der Berliner Maschinenbau AG. Dort soll er im Lager andere Zwangsarbeiter bestohlen haben. Dafür verbüßt er bis zum 15. Januar 1944 eine viermonatige Gefängnisstrafe. Später ist er für die Firma Motzener Kieswerk, Joseph Owis in Motzen tätig.
Am 14. April 1944 entwendet Desablens aus einem durch einen Luftangriff beschädigten Wochenendhaus in Motzen Kleidung, Seife und andere Gegenstände. Das Sondergericht VI bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn deswegen am 25. Mai wegen „Plünderns“ auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung“ zum Tode.
Am 9. Juni 1944 wird der 19-jährige Maurice Desablens in Plötzensee ermordet.
In Wildau bei Königs Wusterhausen arbeitet er bei der Berliner Maschinenbau AG. Dort soll er im Lager andere Zwangsarbeiter bestohlen haben. Dafür verbüßt er bis zum 15. Januar 1944 eine viermonatige Gefängnisstrafe. Später ist er für die Firma Motzener Kieswerk, Joseph Owis in Motzen tätig.
Am 14. April 1944 entwendet Desablens aus einem durch einen Luftangriff beschädigten Wochenendhaus in Motzen Kleidung, Seife und andere Gegenstände. Das Sondergericht VI bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn deswegen am 25. Mai wegen „Plünderns“ auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung“ zum Tode.
Am 9. Juni 1944 wird der 19-jährige Maurice Desablens in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Sterbeurkunde von Maurice Desablens vom 10. Juni 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

