Georges Devick
19. Juni 1922, Paris
– 9. Mai 1944
Nach dem Besuch der Volksschule arbeitet Georges Devick als Chauffeur und kommt im Juni 1943 als französischer „Zivilarbeiter“ nach Deutschland. Er ist bei der Reichspost am Anhalter Bahnhof in Berlin als Kraftfahrer beschäftigt, bis er im August 1943 seine Arbeitsstelle verlässt.
Im September und Dezember 1943 soll sich Devick mit anderen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern an vier Diebstählen von Luftschutzgepäck aus Kellern beteiligt haben. Das Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin verhandelt deswegen am 28. März 1944 gegen Devick und neun weitere Angeklagte. Das Gericht verurteilt Georges Devick zusammen mit sechs anderen Personen auf der Grundlage der „Volksschädlings­verordnung“ zum Tode.
Nach der Ablehnung seiner fünf Gnadengesuche wird der 21-jährige Georges Devick am 9. Mai 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Im September und Dezember 1943 soll sich Devick mit anderen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern an vier Diebstählen von Luftschutzgepäck aus Kellern beteiligt haben. Das Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin verhandelt deswegen am 28. März 1944 gegen Devick und neun weitere Angeklagte. Das Gericht verurteilt Georges Devick zusammen mit sechs anderen Personen auf der Grundlage der „Volksschädlings­verordnung“ zum Tode.
Nach der Ablehnung seiner fünf Gnadengesuche wird der 21-jährige Georges Devick am 9. Mai 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Sterbeurkunde von Georges Devick vom 11. Mai 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

