Rudolf Diebel

12. Juni 1923, Meißen – 20. Juni 1942
Rudolf Diebel

Erkennungsdienstliches Foto von Rudolf Diebel

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 6306

Rudolf Diebel flieht im Oktober 1941 aus Angst vor einer harten Bestrafung aus einem anhal­tinischen Gefangen­enlager, wo er wegen verschiedener Delikte eine Ju­gendstrafe verbüßt. Er ist zuvor von einer Jugendlichen bei einem Wacht­posten denunziert worden, da er ge­äußert hat, dass es möglich sei, dass Deutschland den Krieg verliert.
Auf der Flucht schlägt sich der Achtzehn­jährige mit Diebstählen und Einbrüchen durch. Da er auch einen Förster schwer verletzt, der ihn den Behörden übergeben will, wird Diebel nach seiner Festnahme vom Sonder­gericht IV beim Landgericht Berlin auch wegen versuchten Totschlags angeklagt.
Rudolf Diebel wird am 28. April 1942 zum Tode verurteilt und am 20. Juni 1942 in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Rudolf Diebel

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Tenor des Todesurteils gegen Rudolf Diebel vom 28. April 1942, 8. Mai 1942

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 6306

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Rudolf Diebel, 21. Juni 1942

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 6306

Sterbeurkunde von Rudolf Diebel vom 20. Juni 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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