Gerhard Diehl
Diehl, der sich nach seiner Lehrzeit der Sozialistischen Arbeiter-Jugend und dem Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold anschließt, wird wegen seiner oppositionellen Haltung aus beiden Organisationen ausgeschlossen und tritt 1927 in den Roten Frontkämpferbund und die KPD ein. Ab 1929 gehört Diehl dem Abwehrapparat der KPD an, 1932 wechselt er in das Ressort Betriebsspionage und arbeitet auch nach 1933 für die Abteilung „Betriebsberichterstattung“ des Geheimapparates der KPD weiter.
Gerhard Diehl wird am 24. Juni 1935 festgenommen, am 10. März 1937 vom „Volksgerichtshof” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat in Tateinheit mit Verrat militärischer Geheimnisse” zum Tode verurteilt und am 22. Januar 1938 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Gerhard Diehl
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Gerhard Diehl und andere, 10. März 1937
Bundesarchiv R 3017/31045
Stellungnahme der Gestapo im Gnadenverfahren von Felix Bobek und Gerhard Diehl, 14. Juni 1937
Bundesarchiv R 3017/31047
Ablehnung eines Gnadenerweises für Gerhard Diehl durch Adolf Hitler, 12. Januar 1938
Bundesarchiv R 3017/31047
Protokoll der Hinrichtung von Gerhard Diehl, 22. Januar 1938
Bundesarchiv R 3017/31047
























































