Jan Dieltiens


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Jan Dieltiens, um 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3483
Im Juni 1942 arbeitet Jan Dieltiens im Postamt Berlin O 17. Beim Entladen von Sackwagen entwendet Dieltiens mit anderen belgischen Zwangsabeitern mehrfach Postsendungen.
Sie werden am 17. Juni 1943 festgenommen und am 2. August wegen fortgesetzten gemeinschaftlichen Diebstahls vor dem Sondergericht III bei dem Landgericht Berlin angeklagt.
Jan Dieltiens wird auf Grundlage der „Volks­schädingsverordnung” zum Tode verurteilt und am 9. September 1943 während der sogenannten Blutnächte in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Schreiben der Ehefrau von Jan Dieltiens an das Strafgefängnis Plötzensee, 5. August 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3483/3
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Jan Dieltiens, 9. September 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3483/2
Sterbeurkunde von Jan Dieltiens vom 14. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





