Karel Dieltjens

1. August 1900, Lier – 7. September 1943
Karel Dieltjens

Erkennungsdienstliches Foto von Karel Dieltjens, 1940

Bundesarchiv R 3017/32607

Karel Dieltjens besucht die Schule bis zu seinem neunten Lebensjahr. Anschließend arbeitet er in ver­schiedenen Stellen als Hilfsarbeiter. 1920/21 ist Dieltjens Soldat, später Seemann und ab 1923 schließlich Hafenarbeiter in Antwerpen. Dieltjens ist gewerk­schaftlich im Allgemeinen Fachbund organisiert. Er ist verheiratet und Vater eines Kindes.
Dieltjens soll Sprengstoff erhalten und auf einem deutschen Schiff im Laderaum deponiert haben. Ob der Sprengsatz einen Schaden verursachte, ist unklar.
Am 6. Dezember 1940 wird Karel Dieltjens fest­genommen und am 11. November 1942 vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs“ wegen „Vorbereitung zum Hoch­verrat u.a.“ zum Tode verurteilt.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird Karel Dieltjens am 7. September 1943 während der sogenannten Blutnächte in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Karel Dieltjens

Bundesarchiv R 3017/32607

Haftbefehl gegen Karel Dieltjens, 11. August 1942

Bundesarchiv R 3017/32607

Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Karel Dieltjens und andere, 11. November 1942

Bundesarchiv R 3017/14588

Ablehnung der Gnadengesuche von Karel Dieltjens und anderen, 26. August 1943

Bundesarchiv R 3017/32607

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Karel Dieltjens, 14. September 1943

Bundesarchiv R 3017/32607

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