André Dupuis
Im Februar 1943 wird er zur Arbeit in den Flugzeugreparatur-Werkstätten in Braunschweig zwangsverpflichtet und lebt mit anderen französischen „Zivilarbeitern” in einem Lager. Gemeinsam beschließen sie, sich der Zwangsarbeit in der deutschen Rüstungsindustrie zu entziehen. Wegen „Arbeitsvertragsbruchs” wird André Dupuis im Juli 1943 von der Gestapo in „Schutzhaft” genommen und drei Wochen in einem Arbeitserziehungslager interniert.
Er wird am 18. September 1943 erneut festgenommen, am 23. Mai 1944 von Braunschweig in das Strafgefängnis Berlin-Plötzensee überführt und am 8. Juni 1944 vom 4. Senat des „Volksgerichtshofs” mit vier anderen jungen Franzosen wegen „Landesverrats” zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.
André Dupuis stirbt am 6. August 1944 im Strafgefängnis Plötzensee während der Haft .
Dokumente
Gefangenenkarte von André Dupuis
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen André Dupuis und weitere Personen vom 26. Oktober 1943
Bundesarchiv R 3017/17887
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen André Dupuis und weitere Personen vom 8. Juni 1944
Bundesarchiv R 3017/17887
Sterbeurkunde von André Dupuis vom 7. August 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung














