Erich Dzaebel

19. November 1896, Berlin – 13. April 1945
Der Maschi­nen­schlosser Erich Dzaebel arbeitet bei der AEG in der Dront­hei­mer Straße in Berlin-Rei­ni­cken­dorf. Dort ist er Mit­glied der betrieb­lichen Wider­stands­gruppe um Richard Weller und Franz Pieper, die Flug­blätter ver­teilt, unter­getauch­te Genossen unter­stützt und den Rüs­tungs­betrieb durch Sabotage schwächen will.
Durch den Kontakt mit einer weiteren ille­galen Gruppe in der Turbi­nen­fabrik der AEG in der Hutten­straße schöpft ein Spitzel Ver­dacht und beide Gruppen werden im Februar 1945 aufge­deckt.
Erich Dzaebel wird am 22. Februar 1945 an seiner Arbeits­stelle von der Gestapo festge­nom­men und in das Zellen­gefäng­nis Lehrter Straße 3 einge­liefert. Am 24. März 1945 wird er vom Kammer­gericht Berlin gemein­sam mit sechs weiteren Ange­hörigen der Wider­stands­gruppe zum Tode verur­teilt.
Erich Dzaebel wird am 13. April 1945 im Strafge&sh;fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Erich Dzaebel

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Erich Dzaebel vom 13. April 1945

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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