Johann Ellmauer
Aus religiösen Gründen verweigert er nach Kriegsbeginn den Dienst an der Waffe und den Eid auf Hitler. Nach der bereits am 26. August 1939 in Kraft getretenen „Kriegs­sonderstrafrechtsverordnung” wird die Verweigerung des Wehrdienstes als „Zersetzung der Wehrkraft” geahndet und kann mit dem Tode bestraft werden.
Johann Ellmauer wird am 5. Oktober 1939 vom Oberreichskriegsanwalt angeklagt und am 23. November vom Reichskriegsgericht zum Tode verurteilt. Gemeinsam mit vier weiteren österreichischen Zeugen Jehovas wird er am 6. Januar 1940 im Strafgefängnis Plötzensee ermor­det.
Dokumente
Gefangenenkarte von Johann Ellmauer
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Johann Ellmauer mit seiner Frau Katharina, 1936
Verein Lila Winkel, Österreich
Sterbeurkunde von Johann Ellmauer vom 6. Januar 1940
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung







