Arthur Emmerlich
Nach 1933 geht er in die Illegalität und wird Instrukteur des ZK des KJVD für die Bezirke Magdeburg und Hannover. Emmerlich emigriert 1934 über das Saargebiet nach Frankreich. Von 1935 bis 1937 ist er in der Presseabteilung der Kommunistischen Internationale in Moskau beschäftigt. 1938 als Instrukteur der KPD-Abschnittsleitung Mitte in Prag eingesetzt, reist er mehrmals illegal nach Deutschland.
Im Sommer 1940 wird Emmerlich nach Berlin geschickt, um eine neue illegale Parteiorganisation aufzubauen. Mit dem Lehrer Kurt Steffelbauer stellt er auf einer Schreibmaschine illegale Schriften her, darunter das Flugblatt „Wahnsinnige regieren Deutschland”.
Arthur Emmerlich wird am 24. Mai 1941 festgenommen, am 10. Januar 1942 vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt und am 21. Mai 1942 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Arthur Emmerlich
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Arthur Emmerlich und andere, 13. Oktober 1941
Bundesarchiv R 3017/9
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Arthur Emmerlich und andere, 10. Januar 1942
Bundesarchiv R 3017/2026
Bekanntmachung der Hinrichtung von Arthur Emmerlich, Kurt Steffelbauer und Alfred Grünberg, 21. Mai 1942
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Sterbeurkunde von Arthur Emmerlich vom 21. Mai 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung











































































































