Hans Otto Erdmann
Als am späten Nachmittag des 20. Juli 1944 in Königsberg die Befehle der Verschwörer eintreffen, ist bereits bekannt, dass Hitler den Anschlag überlebt hat. In einem Telefongespräch muss Erdmann deshalb Stauffenberg berichten, dass im Wehrkreis I die vorgesehenen Maßnahmen gegen die nationalsozialistische Führung nicht mehr eingeleitet werden können.
Hans Otto Erdmann wird am 17. August 1944 von der Gestapo festgenommen und zu Verhören nach Berlin gebracht. Am 4. September 1944 verhandelt der „Volksgerichtshof” unter Roland Freisler gegen ihn und vier weitere Angeklagte. Erdmann wird noch am selben Tag im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Festnahmeliste Nr. 22 zum 20. Juli 1944, 16. August 1944
Bundesarchiv R 58/3197
Liste der nach den Sitzungen des „Ehrenhofs des Heeres” aus der Wehrmacht Ausgestoßenen, 16. September 1944
Bundesarchiv Militärarchiv
Sterbeurkunde von Hans Otto Erdmann vom 6. September 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung













