Erich Ettel

10. Februar 1910, Nowawes – 5. Dezember 1941
Erich Ettel

Erich Ettel

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 853/2

Erich Ettel beginnt nach der Volksschule eine Lehre als Schlosser, die er jedoch abbrechen muss. Bereits als Jugendlicher wird er straffällig und ist zeitweise in Für­sorgeerziehung untergebracht. Er kann eine Lehre als Tischler beenden, wird jedoch in den folgenden Jahren mehrmals zu Haftstrafen wegen verschiedener Eigen­tumsdelikte verurteilt.
Im September 1941 wird er vom Generalstaatsanwalt beim Landgericht Berlin angeklagt. Ihm wird vor­geworfen, mehrere Einbrüche unter „Ausnutzung der zur Abwehr von Fliegergefahr getroffenen Maßnahmen” begangen zu haben.
Das Sondergericht I beim Landgericht Berlin verurteilt ihn deshalb am 7. Oktober 1941 wegen „Verbrechens gegen die Volksschädlingsverordnung” und als „gefähr­lichen Gewohnheitsverbrecher” zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird Erich Ettel am 5. Dezember 1941 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Erich Ettel

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Tenor des Todesurteils gegen Erich Ettel vom 7. Oktober 1941

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 853

Sterbeurkunde von Erich Ettel vom 5. Dezember 1941

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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