Lucien Ferry
Zusammen mit anderen französischen und einem niederländischen Zwangsarbeiter begeht er mehrere Geschäftseinbrüche. Wegen schweren Diebstahls und „Kriegswirtschafts­verbrechens“ wird er vor dem Sondergericht III bei dem Landgericht Berlin angeklagt. Am 29. August 1944 werden zehn der insgesamt 13 Angeklagten zum Tode verurteilt, darunter auch Lucien Ferry. Die übrigen Angeklagten erhalten mehrjährige Zuchthausstrafen.
Lucien Ferry wird am 29. September 1944 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Lucien Ferry
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Schreiben des Rechtsanwalts Dr. Franz Wallau an den Herrn General­staatsanwalt bei dem Landgericht Berlin, 1. September 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 1694
Abschiedsbrief von Ferry Lucien (deutsche Übersetzung), 29. September 1944
Landesarchiv Berlin A Rep. 355, Nr. 1695
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Lucien Ferry, 29. September 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 1696/3
Sterbeurkunde von Lucien Ferry vom 30. September 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung










