Zdeněk Fiala


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Zdeněk Fiala, 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311
Fiala wird Anfang 1942 von einem Bekannten für die seit 1938 verbotene Kommunistischen Partei der Tschecho­slowakei (Komunistická strana Československa, kurz: KSČ) geworben. Im Prager Stadtteil Smichov leitet er im ersten Halbjahr 1942 eine Betriebszelle der KSČ, sammelt Mitgliedsbeiträge für die Unterstützung von Familien In­haftierter und ist an der Verbreitung politischer Flug­schriften beteiligt.
Zdeněk Fiala wird deshalb im August 1942 festgenommen, am 26. Mai 1943 vom „Volksgerichtshof” wegen „Vorberei­tung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 25. August 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefäng­nisses Plötzensee von Zdeněk Fiala
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Zdeněk Fiala, Alexandr Helcl und weitere Personen vom 13. April 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Zdeněk Fiala, Alexandr Helcl und weitere Angeklagte vom 26. Mai 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311
Ablehnung des Gnadenerweises für Zdeněk Fiala und weitere Verurteilte durch den Reichsminister der Justiz vom 12. August 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 311
Sterbeurkunde von Zdeněk Fiala vom 26. August 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung























