Lodewyk Fibbe
Fibbe ist Anhänger der Niederländischen Union, die loyal zum emigrierten Königshaus steht und nach zunehmenden Konflikten mit den deutschen Besatzern im August 1941 verboten wird.
Am 20. September 1943 wird Lodewyk Fibbe in Markran­städt festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, er habe 1943 „fortgesetzt ausländische Sender abgehört und zersetzende Nachrichten dieser Sender verbreitet, zu deutschen Volksgenossen wehrkraftzersetzende Äu­ßerungen gemacht und in Briefen (...) seinem unge­zügelten Hass gegen Deutschland und den National­sozialismus Ausdruck verliehen.”
Am 13. September 1944 verurteilt ihn der 2. Strafsenat beim Kammergericht Berlin wegen „Rundfunk­verbre­chens und Feindbegünstigung” zum Tode.
Lodewyk Fibbe wird am 6. Oktober 1944 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Lodewyk Fibbe
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Anklageschrift des Generalstaats­anwalts beim Kammergericht Berlin gegen Lodewyk Fibbe, 14. Juni 1944
Bundesarchiv R 3017/20137
Urteil des Kammergerichts Berlin gegen Lodewyk Fibbe, 13. September 1944
Bundesarchiv R 3017/20137
Sterbeurkunde von Lodewyk Fibbe vom 7. Oktober 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung




















