Miroslav Filipec
Im Juni 1940 tritt sein ehemaliger Vorgesetzter im Verteidigungsministerium Oberst a. D. Otakar Sviták an ihn heran und bittet ihn um einen Bericht über die Erzeugnisse und Aufträge der als Rüstungsbetrieb bekannten Firma Walter, den Miroslav Filipec in der Folgezeit liefert. Die vormaligen Offiziere gehören der seit 1939 existenten Militärorganisation Obrana Národa (ON – Verteidigung der Nation) an, die eine Geheimarmee aufzubauen und den tschechoslowakischen Staat wiederherzustellen sucht.
Am 18. März 1942 werden Miroslav Filipec, Jan Janoušek und Otakar Sviták vom „Volksgerichtshof” wegen „Landesverrats, Feindbegünstigung und Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt. Alle drei Männer werden am 26. August 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Miroslav Filipec
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Jan Janoušek und andere vom 18. März 1942
Bundesarchiv R 3017/11048, Bd. I
Arbeitszeugnis der Walter Automobil- und Flugmotorenfabriken AG für Miroslav Filipec vom 24. März 1942
Bundesarchiv R 3017/11048, Bd. II
Bekanntmachung der Hinrichtung von Miroslpav Filipec und anderen, plakatiert 1942 in Prag
Bundesarchiv R 3017/11048, Bd. I
Sterbeurkunde von Miroslav Filipec vom 26. August 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


































