Franz Finzel
Am 7. Oktober 1939 erhebt der Oberreichskriegsanwalt Anklage gegen ihn wegen „Landes- und Volksverrats, schwerer Urkundenfälschung” sowie „Fahnenflucht”. Die in einem Vollstreckungsregister des Reichskriegsgerichts enthaltene Angabe des „Verräterlohns von 2100 tschechischen Krone” deutet darauf hin, dass Franz Finzel gegen Bezahlung Informationen an den den tschechischen Nachrichtendienst weitergegeben hat. Die genauen Vorwürfe sind nicht bekannt.
Franz Finzel wird am 18. Dezember 1939 vom Reichskriegsgericht wegen „Landesverrats" zum Tode verurteilt und 21-jährig am 3. Februar 1940 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Franz Finzel
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Franz Finzel vom 3. Februar 1940
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



