Emil Fiore

13. Mai 1915, Schwientochlowitz (Swietochlowice) – 22. September 1942
Emil Fiore

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Emil Fiore

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 615

Emil Fiore kommt als Sohn eines italie­nischen Gruben­arbeiters und einer deutschen Mutter in Ober­schlesien zur Welt. Er besucht in seinem nun zu Polen gehören­den Heimat­ort die Volks­schule und erlernt danach das Friseur­hand­werk. Anschlie­ßend arbeitet er zeit­weise auch im Kohle­berg­bau. Mehr­fach wird Emil Fiore wegen Dieb­stahls und Schmug­gelns zu Haft­strafen verur­teilt.
Er wird am 20. März 1942 vom Sonder­gericht I bei dem Land­gericht Berlin wegen „versuch­ter Not­zucht in drei Fällen” auf der Grund­lage der „Gewalt­verbrecher­verord­nung” zum Tode verurteilt.
Emil Fiore wird am 22. September 1942 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Emil Fiore

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Mitteilung über die Hinrichtung von Emil Fiore, 22. September 1942

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 615

Sterbeurkunde von Emil Fiore vom 22. September 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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