Ernst Fischer
Nach seiner Entlassung aus dem Jugendgefängnis Neumünster zieht er nach Kiel, arbeitet dort auf einer Werft und wird Anfang November 1937 zur Ableistung seines Wehrdienstes zur Marine einberufen. Ernst Fischer kommt in dieser Zeit in Kontakt zum französischen und später auch zum sowjetischen Nachrichtendienst und bemüht sich militärische Informationen und Rüstungsgüter an seine Auftraggeber weiterzugeben.
Ernst Fischer wird am 21. Dezember 1939 vom Reichskriegsgericht wegen „Landesverrats und Fahnenflucht” zum Tode verurteilt und am 3. Februar 1940 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Ernst Fischer
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Feldurteil des Reichskriegsgerichts gegen Ernst Fischer und Richard Riehm, 21. Dezember 1939
Bundesarchiv R 22/5001
Sterbeurkunde von Ernst Fischer vom 3. Februar 1940
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung






























