Gerhard Fischer
Im August 1943 entkommt er aus dem Zuchthaus Gollnow und geht nach Berlin, wo er eine Reihe von Einbrüchen - vor allem in Tabakwarengeschäfte - begeht.
Gerhard Fischer wird vom Sondergericht III beim Landgericht Berlin am 6. November 1944 „als gefähr­licher Gewohnheitsverbrecher und Volksschädling” zum Tode verurteilt. Er wird am 24. November 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Gerhard Fischer
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Tenor des Urteils gegen Gerhard Fischer und eine Mitangeklagte, 8. November 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 1200/1
Berlin-Tegel, den 8 November 1944.
Gerhard Fischer
Seidelstraße 39
Haus I
I U 469.
Aktenzeichen: Sond. III 5 P.K.Ls. 335.44 (1843.44)
An Herrn Justizminister in Berlin
Vom Sondergericht III Berlin wurde ich am
6. November wegen Diebstahl zum Tode
verurteilt. Meine taten tun mir leid
und ich bereue sie sehr. Ich bitte doch um
Gnade. Ich bitte mir noch einmal Gelegenheit
zu geben, eines Gnadenerweis würdig
zu zeigen.
Gnadengesuch von Gerhard Fischer, 8. November 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 1200/1
Anordnung zur Vollstreckung des Todesurteils gegen Gerhard Fischer, 16. November 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 1200/1







