Theodor Fitzek
Wegen seiner Mitgliedschaft in einer polnischen Organisation verliert er die Stelle und arbeitet zuletzt in der polnischen Peter-Paul-Grube in Ostoberschlesien.
Im Sommer 1938 wird Fitzek vom polnischen Nachrichtendienst angeworben und erhält den Auftrag bei seiner täglichen Fahrt von Deutschland nach Polen militärische Objekte, Manöver und Transporte auszuspähen. Fitzek liefert dem Nachrichtendienst bis Anfang August 1939 Informationen.
Theodor Fitzek wird am 1. Juni 1942 vom „Volksgerichtshof” wegen „Landesverrats” zum Tode verurteilt und am 22. August 1942 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Theodor Fitzek
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Theodor Fitzek, 1. Juni 1942
Bundesarchiv R 3017/9783
Ablehnung des Gnadengesuchs von Theodor Fitzek, 12. August 1942
Bundesarchiv R 3018/2134
Protokoll der Verkündung der Todesstrafe, 21. August 1942
Bundesarchiv R 3018/2134
Protokoll der Vollstreckung der Todesstrafe, 22. August 1942
Bundesarchiv R 3018/2134





















