Reinhard Flöte

12. August 1905, Berlin – 20. Oktober 1942
Reinhard Flöte beginnt nach dem Besuch der Volks­schule eine Schlosser­lehre, die er nach dem Tod seines Vaters jedoch abbrechen muss. Er ist dann als Bote tätig. Schon früh wird er straf­fällig und begeht eine Reihe von Eigentums­delikten. Nach einem Wohnungs­einbruch wird er 1920 in Für­sorge­erzie­hung genommen und in den folgenden Jahren mehrfach zu Haft­strafen verur­teilt.
Am 12. April 1942 wird Reinhard Flöte erneut in Haft genom­men. Er wird beschul­digt, eine Reihe von Ein­brüchen „unter Ausnut­zung der Verdunk­lungs­maßnahmen” begangen zu haben Das Sonderge­richt III bei dem Land­gericht Berlin verur­teilt ihn am 2. September 1942 auf der Grund­lage der „Volks­schädlings­verord­nung” sowie als „gefähr­lichen Gewohn­heits­verbrecher” zum Tode.
Reinhard Flöte wird am 20. Oktober 1942 im Straf­gefängnis Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Reinhard Flöte

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Reinhard Flöte vom 21. Oktober 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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