Marie Flohrer
Im November 1943 gibt sie ihre Anstellung auf und geht nach Berlin. Hier erlebt sie am 23. November einen Luftangriff auf die Stadt mit. Drei Tage später wird sie festgenommen. Ihr wird vorgeworfen, eine Handtasche mit Geld aus einem Luftschutzkeller gestohlen zu haben.
Marie Flohrer wird am 28. November 1943 angeklagt und noch am selben Tag vom Sondergericht III bei dem Landgericht Berlin wegen „Plünderns” auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode verurteilt. Sie wird am folgenden Tag im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklage gegen Marie Flohrer, 28. November 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 17262
Tenor des Todesurteils gegen Marie Flohrer, 28. November 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 17263
Mitteilung über die Ablehnung des Gnadengesuchs von Marie Flohrer und ihre Hinrichtung, 8. Dezember 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 17263
Sterbeurkunde von Marie Flohrer vom 30. November 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung







