Jaroslav Fortelka


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Jaroslav Fortelka, 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 326
Fortelka ist Mitglied einer Zelle der im Jahr 1938 ver­botenen Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (Komunistická strana Československa, kurz: KSČ) in Maltheuern. Seit Sommer 1940 fungiert er als Verbindungs­mann zwischen verschiedenen Funktionären aus Malt­heuern und Seestadt, wo eine eigene KSČ-Betriebszelle aufgebaut werden soll. Mehrmals organisiert er geheime Zusammenkünfte, vermittelt Schriftverkehr und entrich­tet bis Oktober 1942 Mitgliedsbeiträge.
Jaroslav Fortelka wird am 12. März 1942 festgenommen, am 18. Dezember 1942 vom 1. Senat des „Volksgerichts­hofs” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 9. April 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Jaroslav Fortelka, Antonín Ondráček und weitere Personen vom 3. Sep­tember 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Fond Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 326
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Jaroslav Fortelka, Antonín Ondráček und weitere Angeklagte vom 18. Dezember 1942
Militärhistorisches Archiv, Prag Fond Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 326
Ablehnung des Gnadenerweises durch den Reichsminister der Justiz für Jaroslav Fortelka und weitere Personen vom 31. März 1943
Militärhistorisches Archiv, Prag Fond Deutsche Gerichtsakten – Widerstand in ČSR 1939–1945, k./K. 43, inv. č./Inv. Nr. 326
Sterbeurkunde von Jaroslav Fortelka vom 10. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

























