Jaroslav Franěk
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht erklärt er sich Ende Mai 1939 gegenüber zwei ehemaligen tschechischen Offizieren bereit, „Sa­chen” in einem Hohlraum in seinem außerhalb der Ort­schaft gelegenen Ausflugslokal zu verstecken.
Zwei Wochen später mauern die beiden Offiziere dort Waffen ein, die für die Militärorganisation Obrana Národa (ON – Verteidigung der Nation) bestimmt sind, die den bewaffneten Aufstand plant. Beide arbeiten Oberstleutnant Josef Mašín zu, der die Widerstandsgruppe Tři králové (Drei Könige) mit anführt, die eng mit der ON kooperiert.
Nach seiner Festnahme Ende April 1940 verurteilt der „Volksgerichtshof” Jaroslav Franěk am 16. Dezember 1942 zum Tode. Er wird am 1. Juli 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Jaroslav Franěk
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Jaroslav Franěk und andere vom 11. Oktober 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-320-4
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Jaroslav Franěk und andere vom 16. Dezember 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-320-4
Ermittlungsfoto des Waffenlagers der Obrana Národa (ON) im Gasthaus von Jaroslav Franěk, Mai 1940
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-320-4
Sterbeurkunde von Jaroslav Franěk vom 2. Juli 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





































