Georgius Frangopulos

15. September 1925, Athen – 29. Dezember 1944
Georgius Frangopulos wird am 15. September 1925 in Athen geboren und kommt Anfang Oktober 1944 nach Berlin, nachdem er in Wien aus einer 15-monatigen Haft wegen Diebstahls und Hehlerei entlassen worden ist.
In Berlin begeht er gemeinsam mit Haralampos Wur­wulias und Panajotis Zachariadis Diebstähle auf Bahn­höfen. Frangopulos wird am 15. Oktober 1944 vom Bahn­schutz festgenommen, als er versucht, zwei Koffer zu entwenden.
Das Sondergericht VI beim Landgericht Berlin verurteilt den Studenten am 11. Dezember 1944 nach der „Volks­schädlingsverordnung” wegen „Bandendiebstahls” zum Tode. Er wird am 29. Dezember 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Georgius Frangopulos

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Anklage des Sondergerichts bei dem Landgericht Berlin gegen Georgius Frangopulos vom 25. Oktober 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 112 C Berln II, Nr. 2242

Abschrift der Urteilsformel des Urteils vom Sondergericht VI bei dem Land­gericht Berlin gegen Georgius Frango­pulos vom 14. Dezember 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 2242

Urteil des Sondergerichts VI bei dem Landgericht Berlin gegen Georgius Frangopulos vom 11. Dezember 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 2242

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