Reinhold Frank
Durch den ehemaligen württembergischen Staatspräsidenten Eugen Bolz kommt Frank im Februar 1943 mit Carl Goerdeler in Kontakt, der ihn in die Umsturzplanungen einweiht. Er stellt sich gemeinsam mit dem Baurat Albrecht Fischer als Politischer Beauftragter im Wehrkreis V (Stuttgart) zur Verfügung. Über den genauen Zeitpunkt des Attentats auf Hitler ist er jedoch nicht unterrichtet.
Auf der Rückreise von Berlin wird Reinhold Frank in der Nacht zum 21. Juli 1944 in Karlsruhe von der Gestapo festgenommen und später nach Berlin gebracht. Dort wird er am 12. Januar 1945 vom „Volksgerichtshof” unter Roland Freisler zum Tode verurteilt und am 23. Januar 1945 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Urteil des „Volksgerichtshofes” gegen Reinhold Frank und Albrecht Fischer, 12. Januar 1945
Bundesarchiv NS 6/21
Gefangenenkarte von Reinhold Frank
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Liste der politischen Beauftragten und Verbindungsoffiziere. Rekonstruktion der „Sonderkommission 20. Juli 1944” vom 25. Juli 1944
Bundesarchiv NS 6/4
Reinhold Frank vor dem „Volksgerichtshof”, 12. Januar 1945
Gedenkstätte Deutscher Widerstand

















