Paul Franke

25. November 1897, Berlin – 29. Juni 1944
Der in Berlin geborene Paul Franke ist nach einer Ausbildung zum Versicherungsangestellten bis 1933 in diesem Beruf tätig. Danach muss er seinen Lebens­unterhalt als ungelernter Arbeiter bestreiten. 1941 erhält er wieder eine Anstellung bei der Betriebskrankenkasse Berlin. Franke ist ab 1938 ehrenamtlicher Funktionär im Nationalsozialistischen Volkswohlfahrtsprogramm (NSV). Ihm obliegt die Ausstellung und Abrechnung der Lebensmittelkarten.
Zusammen mit anderen betreibt er einen Schwarzhandel mit den Karten. Er wird am 8. Juni 1944 vom Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin wegen „Kriegswirtschaftsverbrechen und Unterschlagung” zum Tode verurteilt und am 29. Juni 1944 in Plötzensee ermordet.
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