Adolf Freudenberg

25. November 1896, Berlin – 6. Oktober 1944
Der zweifache Vater ist ab 1943 als Kraftfahrer bei der Reichspost tätig. Nachdem er durch einen Zufall an einen Universalschlüssel für Postlastwagen gekommen ist, entwendet er zwischen Mai und August 1944 etwa fünf Zentner an Postsendungen.
Das Sondergericht IV beim Landgericht Berlin verurteilt ihn auf der Grundlage der „Volks­schädlings­verordnung” wegen Postdiebstahls am 19. September 1944 zum Tode.
Adolf Freudenberg wird am 6. Oktober 1944 in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Adolf Freudenberg

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Tenor des Todesurteils des Sondergerichts IV beim Landgericht Berlin gegen Adolf Freudenberg, 21. September 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 1859/3

Gnadengesuch der Mutter von Adolf Freudenberg, 21. September 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 1859/1

Sterbeurkunde von Adolf Freudenberg vom 7. Oktober 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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