Hans Freyer

16. November 1912, Halle/Saale – 3. Dezember 1942
Hans Freyer absolviert nach dem Besuch der Volks­schule eine Lehre als Zimmer­mann. Da er arbeitslos wird, absolviert er einen freiwilligen Arbeits­dienst in Halle und leistet Gelegen­heits­arbeiten. Im Oktober 1935 wird er für sechs Monate zum Reichs­arbeits­dienst einberufen, im Herbst 1938 dienst­verpflichtet und bei Arbeiten zum Bau des West­walls eingesetzt.
Im November 1938 geht er nach Frank­reich in der Absicht, sich der Fremden­legion anzuschließen. Bei Verneh­mungen berichtet er über seine Arbeit am Westwall sowie die Beschaffen­heit und die Lage der Bunker.
Bis 1940 dient Hans Freyer in der Fremden­legion, meldet sich dann jedoch zur Rück­führung nach Deutschland. Am 11. August 1941 wird er den deutschen Behörden übergeben.
Am 14. September 1942 wird Hans Freyer vom 4. Senat des „Volks­gerichtshofs” wegen Landes­verrats zum Tode verurteilt. Er wird am 3. Dezember 1942 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Hans Freyer

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklageschrift gegen Hans Freyer, 28. April 1942

Bundesarchiv R 3017/36976

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Hans Freyer, 14. September 1942

Bundesarchiv R 3017/36976

Ablehnung eines Gnadenerweises für Hans Freyer, 19. November 1942

Bundesarchiv R 3017/9885

Protokoll der Vollstreckung des Todesurteils gegen Hans Freyer, 3. Dezember 1942

Bundesarchiv R 3017/9885

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